Politik fängt vor der Haustür an!


 

Politische Gestaltungsmöglichkeiten beginnen direkt vor der Haustür. Zahlreiche Menschen im ganzen Land setzen sich vor Ort für die Belange ihrer Kommunen ein. Das erfordert vor allen Dingen eins: Zeit und ehrenamtliches Engagement. Neben Berufstätigkeit und Familie finden wenige Zeit, sich aktiv mit Mandaten in die Politik vor Ort einzubringen.

Trotz dieser Problematik wird die SPD in Lütjensee nun mit einem 5-köpfigen Team zur Kommunalwahl am 26. Mai antreten. Damit treten in Lütjensee nun zwei Parteien an.

In einem offenen Aufruf hatte die SPD im vergangenen Herbst einen ungewöhnlichen Weg gewählt um Bürgerinnen und Bürger zum mitmachen zu bewegen. „Wir haben zu regelmäßigen offenen Treffen eingeladen, um mit interessierten Lütjenseerinnen und Lütjenseern über die Politik im Ort zu sprechen.“ so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Tobias von Pein, der das Projekt angeschoben hat. Seit Oktober fanden in Lütjensee monatliche Treffen statt, wurden Themen gesammelt und ein Programm geschrieben. „Die Inhalte und Ideen standen im Vordergrund. Aus den Ergebnissen haben wir dann ein politisches Programm für Lütjensee entwickelt.“ so von Pein. Von den 9 Mitstreitern haben sich nun 5 entschieden für die Gemeindevertretung zu kandidieren.

Mit dabei sind die pharmazeutisch-technische Assistentin Heidrun Krebs, Studienrat Durmis Özen, Berufssoldat Patrick Marsian, der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein sowie der parteilose  Groß- und Außenhandelskaufmann Heinz Kroll. Zentrale Forderungen der SPD Lütjensee sind die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der stärkere Schutz der Natur und der Ausbau der Kinderbetreuung. Bürgerinnen und Bürger sollen von der Dorfpolitik aktiv beteiligt werden und wichtige Entscheidungen im Dialog getroffen werden. „Wir wollen uns gemeinsam für das Soziale in Lütjensee einsetzen.“ so Tobias von Pein. Damit kann die SPD zwar nicht alle Wahlkreise in Lütjensee voll besetzen, tritt jedoch im gesamten Ortsgebiet an.

Auch wenn es für das eigene Engagement nicht reicht, ist es wichtig mit ihrer Stimme zu entscheiden, wer für Sie Politik vor Ort gestalten soll. Aufgerufen sind zur Kommunalwahl alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren!