Mehr Wege zum Abitur in Ahrensburg bleibt das Ziel


Diese Woche hat das Bildungsministerium in Kiel drei Genehmigungen für neue Oberstufen an Gemeinschaftsschulen ausgesprochen. Danach werden in Lübeck, Bad Segeberg und Bad Bramstedt Oberstufen genehmigt. Leider war Ahrensburg nicht dabei. In der Begründung heißt es, dass „vor dem Hintergrund unzureichender Schülerzahlen die Oberstufenanträge aus Bornhöved, Ahrensburg und Burg (Dithmarschen) nicht genehmigt werden konnten.“

 „Das Ergebnis der Prüfung bedaure ich sehr.“ so der örtliche Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. „Jetzt müssen die Gründe für die Ablehnung genau angeschaut werden und nach Lösungen gesucht werden.“ Einen Bedarf für mehr Oberstufenplätze sieht von Pein auch weiterhin. Für die Stadt Ahrensburg ist nach seiner Ansicht die Einrichtung eines Oberstufenangebots für Schülerinnen und Schüler an der Heimgartenschule längst überfällig: „Die große Nachfrage nach Plätzen in der benachbarten Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule zeigt, wie erfolgreich das Modell Gemeinschaftsschule ist.“ so von Pein.

Tobias von Pein hat aus diesem Grund im ein Gespräch mit dem Bildungsministerium gebeten. „Vielleicht gibt es noch andere Möglichkeiten für die Heimgartenschule, z.B. eine verbindliche Kooperation mit einer anderen Schule. In jedem Fall muss die gesamte Schullandschaft in Ahrensburg in den Blick genommen werden. Wir brauchen mehr Wege zum Abitur und nicht weniger.“ so von Pein abschließend.