Denkmalschutz darf nicht vom Gutdünken der Politik abhängen – Tobias von Pein über die Diskussion um das Rathaus in Ahrensburg


In der Diskussion um die voraussichtliche Unterschutzstellung des Ahrensburger Rathauses erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein:

„Ich begrüße die Aussagen der Kulturministerin ausdrücklich. Denkmalschutz darf nicht vom Gutdünken der Politik abhängen.“ Vielmehr ging es um objektive Kriterien und die Bewahrung kulturellen Erbes, fernab von vermeintlich ästhetischen Fragen, so von Pein.

Die Hoffnung auf eine Einflussnahme der Ministerin sei deshalb auch unbegründet. „Der Ministervorbehalt ist ein Relikt aus obrigkeitsstaatlichen Zeiten und gehört abgeschafft.“ Von Pein verweist damit auch auf die jüngst vorgestellte Novelle des Landesdenkmalschutzgesetzes, die u.a. eine Vereinheitlichung des Denkmalbegriffes, die Umstellung auf ein deklaratorisches Eintragungsverfahren und die Abschaffung des Ministervorbehalts. „Die Stadt sollte nun offensiv nach vorne gehen und selbst die Eintragung des Rathauses in das Denkmalbuch beantragen.“ so von Pein abschließend.