Jugendliche zur Einmischung in Politik bewegen


Zur heutigen Diskussion des Kabinetts mit 120 Schülerinnen und Schülern erklärt der
jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein:

Wenn wir Jugendliche für Politik begeistern wollen, ist es unabdingbar, sie in aktuelle Debatten einzubeziehen und an politischen Prozessen zu beteiligen. Wir brauchen mehr Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und den Dialog mit ihnen. Deshalb war die Einladung an 120 Jugendliche, in Lübeck an einer Kabinettssitzung teilzunehmen und mit den Kabinettsmitgliedern aktuelle Themen zu diskutieren, eine gute Idee. Auch mit solchen Aktionen kann man der
Politikverdrossenheit entgegenwirken. Die Küstenkoalition hat mit einigen Gesetzesvorhaben und -veränderungen bereits gezeigt, dass ihr Kinder und Jugendliche als mündige Staatsbürgerinnen und Staatsbürger wichtig sind: Wir haben das Wahlalter 16 eingeführt und die Beteiligung junger Menschen wieder in die Gemeindeordnung geschrieben. Beides sind unmittelbare Rechte, die Jugendliche zur Teilnahme und zur ,,Einmischung“ in Politik bewegen sollen und können. Denn junge Menschen sollen bei wichtigen Themen, die sie betreffen, mitbestimmen dürfen. Wir haben zudem eine Demokratie- und Partizipationsoffensive zur politischen Jugendbildung initiiert und eines der anstehenden Vorhaben ist, den Kinder- und Jugendaktionsplan nach den positiven Erfahrungen neu aufzulegen. Von all diesen Projekten erhoffen wir uns, mehr Jugendliche an Politik heranzuführen und dafür zu begeistern.