Massive Mietanstiege in Ammersbek und Ahrensburg werden endlich gebremst!


Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung (15.7.2014) beschlossen, eine neue Kappungsgrenzenverordnung auf den Weg zu bringen. Damit können die Mieten in Ammersbek und Ahrensburg in bestehenden Verträgen innerhalb von drei Jahren nur noch um 15 statt bisher um 20 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete angehoben werden. Tobias von Pein, Landtagsabgeordneter der SPD für Stormarn-Mitte ist darüber sehr erfreut: „Das wird helfen, die massiven Mietanstiege zu bremsen.“ Die neue Kappungsgrenzenverordnung wird zudem auch für die Städte Barsbüttel und Glinde gelten.

Mit der neuen Kappungsgrenze soll verhindert werden, dass Mieter durch starke Mieterhöhungen aus ihren Wohnungen verdrängt werden. „Die Spekulation mit Wohnraum wird damit entscheidend eingedämpft.“ Zudem werde die abgesenkte Kappungsgrenze den allgemeinen Mietanstieg bremsen. „Das hat Auswirkungen auf viele Mieten in der Region Ammersbek und Ahrensburg.“ so von Pein.

„Die Wohnraumknappheit muss weiter bekämpft werden. Hier sind auch die Kommunen in der Pflicht.“ so von Pein weiter. Er weist auf die Bedeutung der Stadt Ahrensburg als größte Stadt im Kreis hin. „Ahrensburg muss mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, es ist höchste Eisenbahn.“ so von Pein. Er spielt auch auf die aktuelle Diskussion um den Bau eines Kinos in Ahrensburg an: „Vor dem Hintergrund des Wohnraummagels sollten Diskussionen um prestigeprächtige Bauprojekte schnellstmöglich beendet werden.“