Unternehmen schon weiter als „CDU-Wirtschaftsexperten“


vonpeinSpezialschulen als Drehkreuze für die Abschiebung von Flüchtlingen? Nein Danke!

 

Zur Pressemitteilung des Wirtschaftsrats der CDU Schleswig-Holstein
äußert der berufsbildungs- und jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein:

Jetzt sind wir schon soweit, dass Teile der CDU spezielle Schulen als Drehkreuze für die Abschiebung von Flüchtlingen einrichten wollen. Anders kann man die Idee nicht verstehen, ihnen die regulären Bildungswege an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie an Hochschulen zu versperren und sie stattdessen in so genannten „Wiederaufbauschulen“ darauf vorzubereiten, schnellstmöglich in ihre von Krieg und Bürgerkrieg zerstörten Heimatländer abgeschoben zu werden.

Kinder- und Jugendliche haben ein Recht auf ein gutes Leben. Wir wollen allen jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich schnell und erfolgreich zu integrieren. Die Schulen in unserem Land leisten hier eine großartige Arbeit. Zudem haben sich viele Unternehmen in unserem Land bereit erklärt, Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt eine echte Chance zu geben. Diese Unternehmen scheinen geistig weiter zu sein, als die so genannten „Wirtschaftsexperten“ der CDU.

Wenn aus der Union noch mehr derartige Geistesblitze kommen, wird die arme Frau Merkel demnächst nicht mehr sagen: „Wir schaffen das!“, sondern: „Die schaffen mich!“