Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Bevölkerung zur L255

Runder Tisch Ammersbek

Die Verkehrssituation an der Ammersbeker Kreuzung an der Landesstraße 255 muss aufgrund der steigenden Verkehrsbelastung und durch die erschreckende Häufung von Unfällen unbedingt entschärft werden. Das war eines der Ergebnisse des Runden Tisches, zum dem der Landtagsabgeordnete Tobias von Pein zusammen mit der örtlichen SPD und Ortsvereinsvorsitzenden Sven Schäfer sowie Rita Thönnes als Fraktionsvorsitzende eingeladen hatte.

Anwesend war neben der Polzeidirektion Ratzeburg, vertreten durch Kay-Uwe Guesmer auch der Abteilungsleiter für den Bereich Verkehr aus dem zuständigen Kieler Verkehrsministerium, Michael Pirschel. Ergänzt wurde die Fachexpertise durch Britta Lüth vom Landesbetrieb Verkehr aus Lübeck. Für die kommunale Seite waren  Jürgen Ehring in Vertretung des Bürgermeisters Horst Ansén anwesend sowie Sigrid Kuhlwein aus dem Kreistag und der Bauausschussvorsitzende Jürgen Kestien aus Ammersbek.

 

Nach einer kurzen Einschätzung seitens der Expetern von Landes- und Kommunalebene wurden aus der Runde der Anwesenden verschiedene Anregungen und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Unter den Vorschlägen waren auch die Forderung nach einer Ampel oder einem Kreisverkehr sowie nach der Einführung eines Tempo-50-Limits. Nach Ansicht des LBV und der Polizei sind alle Optionen zu diskutieren, jedoch sollte sich damit zunächst die Unfallkommission beschäftigten. Im Anschluss würde es dann den Vorschlag für eine Lösung geben. Diese schließt auch bauliche Maßnahmen nicht aus.

 

Aus der Sicht des Landtagsabgeordneten Tobias von Pein war die Veranstaltung ein wichtiger Schritt hin zu einer Verbesserung. „Alle Beteiligten sind noch einmal sensibilisiert worden und nehmen die Anregungen des Runden Tisches mit auf.“ Diese sollen jetzt geprüft werden. „Es muss eine rechtssichere und gute Lösung im Sinne der Verkehrssicherheit werden.“ „Die Verkehrszählung, die in diesen Tagen an mehreren Stellen rund um die Kreuzung gemacht wird ist dazu ein wichtiger erster Schritt.“ so von Pein.

Die Unfallkommission wird diese Daten auswerten und zusammen mit allen bisher vorgebrachten Informationen und Verbesserungsvorschlägen auswerten.

Tobias von Pein erwartet, dass bereits in den nächsten Monaten konkrete Schritte gemacht werden können und Vorschläge für bauliche Maßnahmen auf dem Tisch liegen.