Martin Schulz gastierte in Ahrensburg

Tobias von Pein mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer und Martin Schulz

Mittwoch, der 08.Februar 2017, wird vielen Menschen noch lange im Gedächtnis bleiben: Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz besuchte die Stadt Ahrensburg. Der für die Veranstaltung reservierte Alfred-Rust-Saal in der Selma-Lagerlöff-Gesamtschule war bis auf den letzten Platz mit mehreren hundert Menschen gefüllt. Die Kapazität reichte jedoch nicht aus. Viele verfolgten das Geschehen im Internet. Der Ahrensburger SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein moderierte die Veranstaltung. Neben seiner Kollegin aus dem Bundestag, Dr. Nina Scheer, waren unter anderem auch die Landtagskandidaten für Stormarn-Süd, Martin Habersaat, und -Nord, Susanne Danhier, anwesend. Für eine große Freude sorgte bei vielen Anwesenden die Tatsache, dass über die zahlreich vertretenen Jusos auch viele parteilose junge Menschen im Saal vertreten waren.

Tobias von Pein, Martin Schulz

Martin Schulz verriet, er habe noch mittags eine der besten Currywwürste zusammen mit SPD-Ministerpräsident Torsten Albig gegessen. In seinem Eingangsstatement lag der Fokus auf dem Thema der Gerechtigkeit. Schulz werde Politik für die hart arbeitenden Menschen machen: “Die, die Nachts aufwachen und nicht wissen, wie es am nächsten Tag weitergehen wird.” Es könne nicht sein, dass in unserer Gesellschaft die breiten Schultern weniger tragen würden, als die schmalen. Eine Gesellschaft müsse sich daran messen, wie sie mit den Schwächsten umginge. Gleichzeitig hob er die Grundwerte der SPD hervor: “Es ist die Idee der Zusammengehörigkeit und der Verteidigung der Demokratie. Wir brauchen mehr Solidarität! Die SPD ist die Partei der Gleichberechtigung.” Unter großem Beifall fand er zudem klare Worte gegenüber dem Rechtspopulismus: “Wir brauchen einen Aufstand gegen die, die unsere offene Gesellschaft zerstören wollen!”
Die anschließenden Fragen aus dem Publikum deckten das Spektrum vom Umgang mit Geflüchteten hin zur Entwicklungshilfe im Senegal ab. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Zukunft der Rente und Pflege. Der umjubelte Kanzlerkandidat würde zusammen mit Sozialministerin Andrea Nahles an einem umfassenden Konzept arbeiten, welches nach der Bundestagswahl umgesetzt wird.