Ein klares Nein zu mehr Flugverkehr über Stormarn

Die Antwort der Landesregierung auf meine kleine Anfrage hat gezeigt, dass der Fluglärm über Stormarn bald zunehmen könnte. In der Fluglärmschutzkommission vom 24.09.2021 wurde vom Bezirk Altona die Überprüfung der Flugroute RAMAR, die auch über Stormarn verläuft, angestoßen. Eine Überprüfung dieser Route darf am Ende nicht dazu führen, dass noch mehr Flugverkehr über Stormarn verläuft! An dieser Stelle redet sich die Landesregierung heraus. Sie muss sich jetzt ganz klar gegen diese Pläne stellen.

Momentan werden jährlich bereits über 50% aller Landungen des Hamburger Verkehrsflughafens über den Luftraum des Kreises Stormarn abgewickelt. Viele Bürger*innen sind deshalb besorgt, dass bei der Überprüfung der Route RAMAR versucht werden könnte, noch mehr Flugverkehr über Stormarn zu leiten. Unabhängig davon, ob weitere Landungen oder Flugstarts hinzukämen.

Zunehmender Flugverkehr über bewohnten Gebieten ist schädlich für die Anwohner*innen. Die Lärmbelastung durch ständig überfliegende Flugzeuge, macht es schwer zur Ruhe zu kommen. Daher ist es integral unseren Stormarner*innen nicht noch Fluglärm vor die Haustür zu bringen. Es sind außerdem die schädlichen Emissionen zu nennen, die bei der Verbrennung des Flugzeugtreibstoffs entstehen. Diese tragen nicht nur zur Erderwärmung bei, sondern können in Einzelfällen auch zu Atemwegserkrankungen führen. Ich fordere daher Minister Albrecht dazu auf, sich klar gegen eine Zunahme von Flugverkehr über Stormarn zu positionieren. Auch wenn die Landesregierung scheinbar keine Erkenntnisse darüber hat, was der Hintergrund der Überprüfung angeregt durch den Bezirk Altona ist. Wir brauchen ein klares Nein zu mehr Flugverkehr über Stormarn!