Wer eine Ausbildung macht, muss davon leben können

„Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, muss seine Lebenshaltungskosten decken können“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. „Es ist eine Frage des Respekts und der Wertschätzung, dass Auszubildende auf eigenen Beinen stehen können und nicht auf Zahlungen von Eltern oder Amt angewiesen sind.“ In der aktuellen Landtagsdebatte in Kiel fordert die SPD deshalb die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine Mindestausbildungsvergütung einzusetzen.

Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Mindestausbildungsvergütung bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung des jeweiligen Ausbildungsjahres liegt. Zudem soll diese mit fortschreitender Berufsausbildung jährlich ansteigen. Einer höheren tariflichen Ausbildungsvergütung müsse dabei Vorrang haben, so die Sozialdemokraten.

Im Idealfall sorgen die Tarifparteien im Rahmen ihrer Tarifautonomie für ordentliche Ausbildungsvergütungen in den Tarifverträgen. Die Rechtsprechung lasse es derzeit allerdings zu, dass nicht tarifgebundene Betriebe diese um 20 Prozent unterschreiten können, mahnt die SPD-Fraktion. Diese Ungerechtigkeit müsse geändert werden. „Respekt und Anerkennung ist das eine“, führt der Sprecher für Aus- und Weiterbildung der SPD-Fraktion von Pein aus, „angesichts des Fachkräftemangels geht es aber auch um die Attraktivität von Ausbildungen, um Planbarkeit und Sicherheit beim Einstieg in das Berufsleben.“

Schleswig-Holstein und Hamburg sind starke Partner

„Ich arbeite gerne mit Torsten Albig zusammen und ich wünsche mir, dass das auch am Ende des Jahres noch so ist,“ das sagte der erste Bürgermeister Hamburgs, Olaf Scholz  in Ahrensburg.

Schleswig-Holstein und Hamburg sind starke Partner für einen starken Norden. Und am 7. Mai können wir die Weichen dafür stellen, dass das so bleibt.

Vor gut 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern sprach Scholz am Montag, den 20.2.2017 im Peter-Rantzau-Haus von der guten Zusammenarbeit beider Länder und stellte die Grundsätze seiner Arbeit vor. In einer anschließenden Fragerunde ging er auf die Fragen aus dem Publikum ein. Ob es um das Thema öffentliche Sicherheit, Elbvertiefung, Infrastruktur, Lärmschutz oder Fragen der Zukunft der sozialen Sicherung ging: Hier blieb keine Antwort offen. Die Freundschaft zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein in vielen Fragen trägt dazu bei, wichtige Projekte wie z.B. beim Ausbau der A7 oder den Bau der S4 voranzutreiben. Von einer vertieften norddeutschen Kooperationen profitieren die Menschen in der Metropolregion, in der die Menschen in Richtung der Großstadt Hamburg in vielen Fragen verbunden sind.

 

COUNTDOWN BIS ZUR LANDTAGSWAHL

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