Über mich


Aufgewachsen im „Hamburger Rand“ – zwischen Stadt und Land

Ich bin ein Kind dieser Region – dem „Hamburger Rand“, der durch seine Nähe zur Metropole Hamburg und die vielfältige Landschaft geprägt ist. Geboren in Hamburg-Volksdorf bin ich in Lütjensee aufgewachsen. Nach der Grundschule habe ich in Trittau an der Hahnheideschule  2002 die Mittlere Reife abgeschlossen. Im gleichen Jahr fing ich bei einem Ahrensburger Unternehmen eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann für Sanitär- und Haustechnik an, die ich 2005 erfolgreich abschloss.

Ich weiß wie wichtig Chancengleichheit ist

Im Anschluss an meine Ausbildung absolvierte ich meinen Zivildienst im Kinderhaus Blauer Elefant in Bargteheide, einer Einrichtung des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB).  Dies bot mir Einblick in die schwierige Lebenssituation vieler Familien und machte mir die Bedeutung von Chancengleichheit bewusst. 2005 machte ich eine Aufnahmeprüfung für den Studiengang Sozialökonomie an der Universität Hamburg (ehem. HWP). Durch diese für Berufstätige geöffnete Hochschulzugangsberechtigung war es mir möglich ohne Abitur zu studieren.

Den Dingen auf den Grund gehen

Ende 2006 begann ich dann mein Bachelorstudium im Fach Sozialökonomie und wurde kurz darauf Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), der gemeinnützigen Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). 2010 schloss ich mein Studium mit dem Bachelor of Arts und einer Abschlussarbeit zum Thema Arbeitsmarktpolitik in Dänemark und Deutschland ab. Während dieser Zeit habe ich gelernt, den Dingen auf den Grund zu gehen, nachzufragen und nicht alle vermeintlichen ‚Fakten‘ hinzunehmen wie sie sind.

Eine menschliche Wirtschaftswelt gibt es nicht ohne Gute Arbeit

2010 war ich im Rahmen eines Praktikums für kurze Zeit beim ver.di Bundesvorstand in Berlin tätig und habe die wirtschaftspolitische Grundsatzabteilung unterstützt. Welche Auswirkungen hat eine schlechte Wirtschaftspolitik auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und wie werden Stimmungen erzeugt? Das waren nur einige der Themen, die mich dort beschäftigten. Anschließend habe ich ein weiterführendes Masterstudium in Hamburg aufgenommen, welches ich in den nächsten Monaten abschließen werde. Ich bin seit 2002 Gewerkschafter (ver.di)  und war als Teamer für das DGB Bildungswerk tätig. Dort führte ich Seminare für Betriebsrätinnen und Betriebsräte durch.

Wie ich politisch wurde

Meine ersten politischen Erfahrungen habe ich nicht im etablierten Politikbetrieb gemacht. Es begann beim Besuch eines Fußballspiels. Meine große Leidenschaft ist seit vielen Jahren der FC St.Pauli, hier stehe ich meistens auf der Gegengerade am Hamburger Millerntor oder begleite die Kiezkicker zu Auswärtsspielen. Hier konnte ich erfahren, wie wichtig der Einsatz gegen Rechtsradikalismus ist. Auch heute steht dieser Verein mit seiner Fanszene für Antirassismus, Solidarität, gegen Sexismus und Homophobie. In vielen Stadien sind diese Themen leider noch immer aktuell. Seit über 15 Jahren bin ich Mitglied im Verein und fördere mit meinem Beitrag die Jugendarbeit und Nachwuchsförderung im Verein.

Wie ich zur SPD kam und blieb

Auf der Suche nach einer Möglichkeit mich aktiv in meiner Heimatregion einzubringen, stieß ich auf die Jusos. Hier kann jede_r Jugendliche ab 14 Jahren mitmachen.  Nach kurzer Zeit trat ich dann auch 2002 in die SPD ein, blieb aber zunächst nur bei den Jusos aktiv. Hier gründete ich mit Freunden in Trittau eine Juso-Gruppe, mit der wir viele politische Aktionen starteten (u.a. zum Thema Irak-Krieg, der damals begann).
2004 wurde ich Kreisvorsitzender der Jusos und konnte zusammen mit vielen Mitstreiter_innen auf Kreisebene Aktionen starten, Veranstaltungen organisieren oder Seminare anbieten. 2005 habe ich die Arbeit meines SPD-Ortsvereins in Lütjensee übernommen, nachdem viele langjährig Aktive sich zurückzogen. Ich war damit der jüngste SPD-Vorsitzende im Kreis Stormarn und habe die darauf folgenden Jahre daran gearbeitet die SPD vor Ort wieder aufzubauen. Seit 2011 bin ich im SPD Kreisvorstand aktiv und seit 2012 stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Stormarn.

Mein Weg in den Landtag

Nach meiner Nominierung als Direktkandidat für den Wahlkreis Stormarn Mitte im September 2011 und einem intensiven Wahlkampf zog ich vorerst nicht in den Landtag ein. Nach erfolgreicher Regierungsbildung bin ich am Mittwoch, 13. Juni 2012, als zweiter SPD-Abgeordneter für Stormarn in den Kieler Landtag „nachgerückt“ und vereidigt worden. Die langjährigen SPD-Abgeordneten Anette Langner und Rolf Fischer wechselten als Staatssekretäre ins Sozialministerium und Bildungsministerium. In der SPD-Fraktion bin ich für die Themen Jugendpolitik, Berufliche Bildung und Weiterbildung, sowie Demokratieförderung und Rechtsextremismus verantwortlich. Ich bin Mitglied im Wirtschaftsausschuss, Stellvertretendes Mitglied im Innen-und Rechtsausschuss und im Petitionsausschuss des Landtags. Außerdem bin ich Mitglied im 1. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss „Friesenhof“. Am 7. Mai kandidiere ich erneut für den Wahlkreis Stormarn-Mitte und möchte die Politik in Schleswig-Holstein weiter aktiv mitgestalten.